• Alexandra Stöckli
  • Anna Cordasco
  • Claudio Bernath
  • Claus Pfisterer
  • Jan Schlomo Knopp
  • Jannik Roth
  • Josephine Weber
  • Lük Popp
  • Lukas Walker
  • Meret Burkhalter
  • Nora Fankhauser
  • Olivia Schneider
  • Olivier Rossel
  • Romain Tièche
  • Simon Gall
  • Stefano Pibiri
  • Alexandra Stöckli, geboren 1993, wächst in Allschwil, Basel-Land, auf. Nach der gestalterischen Fachmatur in Oberwil und dem Vorkurs für Gestaltung in Basel beginnt sie ein Praktikum in einem Grafik-Büro und beginnt danach ein Studium am HyperWerk.

    Durch ihre Interessen in den Bereichen Grafik Design, Programmierung und Fotografie, bewegt sie sich mit Neugier nach Unbekanntem und frönt leidenschaftlich dem Zufall. Dieser ist auch ihr ständiger Begleiter durch ihre Projekte, immer wieder Thema und eine treibende Kraft in ihrem Schaffen.

    Anna Cordasco, geboren 1990, ist in Basel aufgewachsen. Bereits in ihrer Kindheit entwickelte sich meine Begeisterung für textile Materialien und Techniken. Als gelernte Schneiderin hat sie heute einen handwerklichen Hintergrund, welchen sie in ihren ersten zwei Studienjahren am Institut HyperWerk der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW als Prozessgestalterin vertieft und erweitert hat.

    Anna reiste unter anderem mit dem Forschungsprojekt Cultural Space and Design nach Rajasthan in Indien, um handwerkliche Prozesse zu beobachten, welche so bei uns nicht mehr zu finden sind. Des Weiteren entwickelte sie in Zusammenarbeit mit einem Team von HypeWerk-Studenten und dem Museum der Kulturen Basel das Projekt PartiziPAPIER rund um das Thema Papiertextilien. Im Winter 2016 / 2017 wird dieses Projekt in der Ausstellung StroGold gezeigt.

    Mit diesem Hintergrund ist Anna nun auf der Suche nach einer neuen, zeitgemässen Positionierung des textilen Handwerks. Dafür gründete sie das Institut für Textiles Forschen.

    Weiter Informationen: http://sedici-verlag.ch/iftf/

     

    Claudio Bernath, geboren 1980, ist vielseitig interessiert. Sein Antrieb ist das Verbinden entlegener Wissensbereiche um in Zwischenräumen neue Erkenntnis zu finden.

    Claus Pfisterer ist 1980 in Bern zur Welt gekommen. Als mittleres Geschwister wächst er in der fünfköpfigen Familie in einem Bauerndorf im Kanton Aargau auf. Er besucht die Regelschule und lernt anschliessend den Beruf des Fotografen. Die Fotografie wird zu seinem Lebenserwerb.

    2011 gründet er mit seiner Lebenspartnerin und Freunden den Verein Studiokino. Das Kino zeigt Autoren-, Dokumentar und interkontinentale Filme und wird eigens zu diesem Zweck in seinem Fotostudio monatlich hergerichtet. Ein weiteres Standbein ist die offene Werkstatt FabLab Makerspace Rheinfelden, die er mit Kollegen im 2015 gegründet hat. Ausserdem engagiert sich Claus Pfisterer in der örtlichen Kulturpolitik, einem Kochclub und dem triregionalen postup-Verein.

    (*1975) Jan Schlomo Knopp ist Dipl. Designer (FH). Seit 2002 arbeitet er frei für Agenturen wie Ogilvy, Leo Burnett, ROD Kommunikation, DDB Tribal oder Mutabor als Creative Director, Art Director oder Texter. 2006 gründete er gemeinsam mit anderen den subversiven Marketingverband REH4 und das Online Magazin ABOUT GREAT PEOPLE. 2010 entwickelt er das kreative Gründerzentrum Stellwerk Basel mit und gründet im selben Jahr gemeinsam mit Claudia Fischer-Appelt und Lars Kreyenhagen die Design- und Kommunikationsagentur KARL ANDERS, Hamburg.

    2013 verlässt er Agentur und Stadt und zieht zu Familie und HyperWerk nach Basel. Hier startet er gemeinsam mit Andreas Mesmer die Agentur Mé. Bei HyperWerk ist er als Dozent und Coach tätig und erarbeitet gemeinsam mit den Studierenden crossmediale Erzählstrategien, Kommunikationskampagnen, Publikationen und Designkonzepte für Projekte und Institut. 2016 gründete er gemeinsam mit Studierenden den Verlag der Dinge und Möglichkeiten, Sedici Verlag. In diesem Verlag erproben die Studierenden experimentelle Formen des Publizierens, Formate und das Sichverhalten gegenüber dem Realen. Im gleichen Jahr entwickelte er gemeinsam mit Olivier Rossel und Michael Tatschl die Maxiversity, die kleinste Hochschule der Welt, die 2017 zur Documenta14 in Kassel im Rahmen des Kongresses “The School of Everything” auftrat.

    JSK wurde vielfach ausgezeichnet unter anderem mit German Design Awards, Red Dot -, ADC – sowie DDC Awards und ist Mitglied des Deutschen Designer Club DDC und dem Deutschen Presse Verband.

    Jannik Roth, geboren am 26.06.1988 in Basel, ist DJ, Artist und Event Manager. Fasziniert von Orten des Austausches, der Begegnung, vertieft er seine Leidenschaft für “Cultural Spaces” als Studium am HyperWerk FHNW. Der Standort Basel ist prägendes Element seiner Schaffenskraft und Motivation zu gleich. Jannik Roth hat als Veranstalter die Schweizer Clublandschaft in den letzten Jahren aktiv mitgeprägt unter anderem in Lokalen wie der Hinterhof Bar, Das Lokal oder auch dem Nordstern, sowie bei der jährlichen Beat On The Street / Jungle Street Groove, als auch Grossevents wie Peak auf dem Uetliberg, Uto Kulm, in Zürich. 

    Josephine ist 1992 in Basel zur Welt gekommen. Besuchte über Umwege schlussendlich das Gymnasium und schloss mit der Matura ab. In einem Zwischenjahr ist sie in den Sümpfen der Gastronomie und Kaffekultur stecken geblieben, bis sie sich dazu entschloss einen längeren Sprachaufenthalt in Grossbritannien anzutreten. Nach längerem Ringen verschlug es sie doch in die gestalterische Richtung und sie besuchte den einjährigen Vorkurs in Olten, gefolgt vom Studium am Institut Hyperwerk.

    Zur Zeit beschäftigt sich die unschlüssige und vielseitig interessierte Autorin mit Fotografie und Urbanistik. Die Fotografie ist ihr Medium, ihr Kommunikationsmittel zur Aussenwelt. Die Kamera ihr bester Freund, Gehilfe und Transmitter. Die Urbanistik ist ihre Spielwiese die sie mit der Kamera in der Hand durchschreitet und erforscht. Neugierig und offen wie sie ist, lässt sie sich durch das sogenannte „Dérive“ durch urbane Gegenden tragen und saugt alles auf wie ein Schwamm.

    Lük kam von der Vermessung zur Fotografie und von da zum HyperWerk. Seit Jahren ist das Internet und dessen Code seine Werkstatt und sein Spielzimmer. Am Hyperwerk kam unter anderem noch Hardware dazu. Nun entwickelt er experimentelle Konzepte für Webseiten und will damit das Internet von den Bildschirmen lösen und in die Stuben bringen.

    www.lukpopp.ch
    www.post-virtual.net

    Lukas Walker, geboren im Jahre 1993, absolvierte eine Lehre als Hochbauzeichner. Nach Abschluss der gestalterischen Berufsmaturität fand er seinen Platz in Basel am HyperWerk. Dort entdeckte er seine grosse Leidenschaft für das Licht. Nach dieser Erleuchtung arbeitete er vorwiegend mit den Medien der Installation und der Fotografie, um so das Licht gezielt auf die Objekte und Motive wirken zu lassen.
    Zudem ist er ein Künstler im Improvisieren. Von dieser Fähigkeit verwendet er für seine Installationen zu einem grossen Teil Dinge, die von Erstbesitzern nicht mehr gebraucht und dann durch upcycling Element dieser werden.

    Meret Burkhalter kam am 21. Juni 1991 zur Welt und erlebte eine bunte Kindheit in Maisprach im Kanton Baselland. Nach der Matura 2009 fing ihre Suche nach einer erfüllenden Ausbildung an und führte sie durch passive Geschichtsvorlesungen und Germanistikseminare an der Universität und vorbei an engen Aufgabenstellungen im Vorkurs direkt in eine Präsentation über das Institut HyperWerk.

    Mit der Studierendengruppe unter dem Namen „PingKong“ ist sie in ihrem zweiten Studienjahr den strengen Auflagen des neuen Schulcampus entgegengetreten und hat im Rahmen von institutübergreifenden Events versucht, die Bedürfnisse der Studentenschaft ans Licht und mehr Leben auf den Campus zu bringen. Diesen Anspruch an das eigene Handeln hat sie auch zu dem Verein „Für ein junges, lebendiges Basel“ gebracht, der sich als Gruppe intensiv und aktiv mit dem Kulturbegriff in direkter Beziehung zum Nachtleben in Basel beschäftigt.

    Diese Themenfelder wird die Autorin nun in ihrem Diplomprojekt verbinden und dabei gezielt ihren eigenen Kulturbegriff schaffen und schärfen.

    Nora Fankhauser, geboren 1991 in der Schweiz, aufgewachsen in Accra, Paris und Kairo. Nach der zweisprachigen Matura entzieht sie sich dem klassischen akademischen Ausbildungsweg und fliegt als Stewardess drei Jahre um die Welt. Dazwischen und daneben immer wieder auf grösseren Reisen, ist sie überzeugt politische Philosophie zu studieren. Doch das Handwerk fehlt ihr und somit findet sie den Weg zum HyperWerk. Im ersten Studienjahr befasst sie sich mit dem nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln und erarbeitet parallel ihre erste selbstgebundene Publikation „Haltbar“. Für das Postindustrial Design Festival 2015 war sie als Konzeptentwicklerin für Food- und Rahmenprogramm im Kernteam. Daneben entwickelt sie das Rollmöbel Bistroll – die rollende Kaffee- oder Teepause. Damit konnte sie ihre Interessen bezüglich mobil-sozialer Treffpunkt und Geschmacksnerven verbinden. Beim FoodCultureLab, das Kompetenzzentrum der Esskultur am Campus der Künste bringt sie sich seit Beginn des Projekts mit organisatorischen und kulinarischen Fähigkeiten mit ein.
    Für das Forschungsprojekt Cultural Spaces and Design war sie im zweiten Jahr in Indien und Australien unterwegs, um der Frage nachzugehen, wie die soziale Schicht Einfluss auf unsere Organisation in der unmittelbaren Nachbarschaft hat. Mit Methoden der teilnehmenden Beobachtung im urbanen Raum hat sie ihre Eindrücke niedergeschrieben. Unabhängig davon ist eine Fotoarbeit Rajbra in Form einer Postkartenserie entstanden.

    Das erarbeitete Wissen über Stadtsoziologie, Soziotop und urbane Warteräume kann sie in ihrer Aufgabe als Urbanistin im dritten Studienjahr anwenden. Sie untersucht den Lebensraum zwischen den Alltagspraktiken und ist Entwicklerin des urbanen Nachbarschaftsraum für zufällige Begegnungen.

    Olivia Talina Fosca ist eine visuell affine Kunst- und Unsinn-Stiftende, die sich nach einem einjährigen Filmpraktikum in Bern in das Kunststudium an der ECAL in Lausanne gestürzt hat und sich – genauso wankelmütig wie sie dort angekommen war – kurzerhand umentschloss und sich der Hyper-Bande anschloss, darauf hoffend, hier die (eigene) Welt retten zu können.

    Wenn sie auf ihr turbulentes erstes Jahr in Basel zurückblickt, in dem sie sich vorwiegend damit beschäftigte, Ausstellungen zu gestalten und Diplomprojekte zu unterstützen, freut sie sich, Zeit für eigene Ideen und Projekte zu haben, die sie nun mit viel Verve umsetzt.

    Olivier Rossel *1977 Biel-Bienne, Schweiz, MA Fine Arts FHNW HGK Basel & Eidg. Dipl Grafiker B:B Biel Bienne. Olivier Rossel lebt und arbeitet als Künstler, Autor, Verleger und Grafiker in Basel. Er ist teil des Kunstkollektivs Juice & Rispetta zusammen mit Marcel Freymond und Johannes Willi, betreibt das Plattenlabel Vandalizm Records und das Grafikatelier Studio-PXP. Nebst seiner künstlerischer Tätigkeit im In- und Ausland arbeitet er am HyperWerk, Institute for Postindustrial Design, University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland FHNW. Zusammen mit Jan Knopp betreibt er den Sedici Verlag.

    Ausstellungen: u.a. Museo Jumex Mexico City, Contemporary Art Center Vilnius Litauen, Kunstvlai Amsterdam, TAC Eindhoven, Kunsthaus Hamburg, Museum für Gestaltung Zürich, Cabaret Voltaire Zürich, Centre Pasquart Biel, Lokal-Int Biel, Espace Libre Biel, Urgent Paradise Lausanne, Filmfestival Solothurn, M4Music Zürich. Publikationen: u.a. FAQ yourself! (Sedici Verlag), Spiegel Antik (Haus am Gern) Presse: u.a Lasso Magazine, Artline Kunstmagazin, «Interior Pop!» Gingko Press, USA, «Blueprint Asia», Malaysia, Frame Magazine, Nederlands, «One Off» by Clare Dowdy, United Kingdom, «Altitude», Die Gestalten Verlag, «Kelvin, Color Today» Die Gestalten Verlag, «Los Logos», Die Gestalten, Berlin, «Vandag Audio Edition», Switzerland, Turbomagazine, Switzerland. Awards & Bourses: Prix Kunstverein Biel Bienne, Atelier Suisse Bruxelles, Werkbeiträge des Kanton Bern für Vandalizm Records.

    Romain Tièche explore l’espace de manière pluridisciplinaire conjuguant la technologie, la lumière, le son, l’image, la voix, les structures, le graphisme, l’esprit et le corps.

    Son travail prend forme dans des expériences scénographiques cherchant à créer des atmosphères particulières. Celles-ci se traduisent par des installations artistiques expérimentales pouvant prendre la forme de projections géantes, de structures ou de mises en scène de l‘espace.

    C‘est sa passion pour la richesse polyphonique de notre monde, ainsi qu‘une observation critique du monde socio-économique et de ses conditionnements, qui poussèrent Romain Tièche à se consacrer totalement à son travail créatif. Une conviction: c‘est par l‘utilisation de forces émotionnelles et sensorielles que l‘on peut s‘évader. Une évasion pour ouvrir une opportunité de conscience. Une conscience pour changer d‘angle de vue, entrevoir de nouveaux modèles, vivre mieux.

    Après une année à la Haute école d‘Art et de Design de Bâle à l‘institut d‘architecture d‘intérieur et scénographie, Romain Tièche poursuit actuellement ses propres thèses de travail au sein de l‘institut Hyperwerk dans la même école.

    Simon erblickt im Jahr 1989 das Licht der Welt. Den grössten Teil seines Lebens verbringt er in Weil am Rhein, nahe der schweizer Grenze. Nach dem Besuch des Wirtschaftsgymnasiums und Zivildienst in Berlin hat Simon in Basel Soziologie studiert und abgebrochen. Nur um dann im HyperWerk ein neues Studium zu beginnen.

    Nun beschäftigt er sich mit Fotografie, sowohl analog als digital. Simon erforscht Herangehensweisen an Fotografie und stellt sich der Bedeutung der Fotografie für sich selbst und sein weiteres Schaffen. Ansonsten ist Simon ein überzeugter Bartträger und Anhänger toleranter Intoleranz.

    Nach einer kaufmännischen Eskapade hat Stefano Pibiri durch sein träumerisches Dasein zum HyperWerk und somit zur eigentlichen Selbstverwirklichung gefunden. Die analoge Fotografie als sein primäres Medium der Vermittlung gab ihm als Gestalter erstmals das Selbstvertrauen in die eigene Schöpfung. Eine wichtige Konstante in seinem Studium ist das Flanieren, welches im Projekt „take a tape and walk, man!“ erstmals umgesetzt wird.